Länder, in denen Leihmutterschaft möglich ist: Ein Überblick

Die Leihmutterschaft ist ein sensibles und kontroverses Thema in vielen Ländern, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo es illegal ist.

Dennoch gibt es Länder, in denen die Leihmutterschaft gesetzlich erlaubt ist und Menschen, die diesen Service benötigen, können darauf zurückgreifen.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf einige Länder, in denen Leihmutterschaft möglich ist.

Eine weltweite Übersicht

Gesetze und Regelungen nach Land

Jedes Land hat seine eigenen Gesetze und Regelungen, wenn es um Leihmutterschaft geht.

Einige Länder erlauben es vollständig und haben klare Gesetze, die die Beziehung zwischen den Parteien regeln, während andere es nur teilweise erlauben oder es sehr streng reglementieren. Hier sind einige Länder, die Leihmutterschaft erlauben:

In den USA ist die Leihmutterschaft je nach Bundesstaat unterschiedlich geregelt.

Einige Staaten erlauben es vollständig und haben klare Gesetze, während andere es nur teilweise oder gar nicht erlauben. Dies muss man im Vorfeld genau abwägen.

Die rechtliche Elternschaft wird den Wunscheltern übertragen.

In Kanada ist die Leihmutterschaft legal, aber die Leihmutter kann keine finanzielle Entschädigung erhalten (altruistisch), sondern nur Erstattung für ihre Ausgaben.

Hier sind deshalb die Wartezeiten länger, aber nach ethischen Gesichtspunkten ist es das Land mit den besten Voraussetzungen.

Die rechtliche Elternschaft wird den Wunscheltern übertragen.

In Mexiko ist die Leihmutterschaft je nach Bundesstaat unterschiedlich geregelt.

Einige Staaten erlauben es vollständig und haben klare Gesetze, während andere es nur teilweise oder gar nicht erlauben.

Die rechtliche Elternschaft wird den Wunscheltern übertragen.

Nach dem Wegfall der Ukraine als sicheres Land hat sich nun Georgien als neues Ziel entwickelt.

Leihmutterschaft ist auch hier legal, allerdings steckt das Thema hier noch in den Kinderschuhen.

Die rechtliche Elternschaft wird den Wunscheltern übertragen.

Die Ukraine ist eines der wenigen Länder, in denen Leihmutterschaft vollständig legal und reguliert ist. Die Leihmütter erhalten eine finanzielle Entschädigung und die rechtliche Elternschaft wird den Wunscheltern übertragen.

Aufgrund des anhaltenden Krieges mit Russland ist jedoch von einem Leihmutterschaftsprozess in der Ukraine strikt abzuraten. Auch wenn es (unseriöse) Agenturen gibt, die diesen Service noch immer anbieten, sollte man aktuell davon absehen.

Kriterien für die Länderauswahl

Die Auswahl eines Landes für Leihmutterschaft kann schwierig sein, da es viele Faktoren zu berücksichtigen gibt. Hier sind einige Kriterien, die bei der Auswahl eines Landes zu beachten sind:

  • Gesetzgebung: Es ist wichtig, die Gesetze des Landes zu verstehen, in dem Sie die Leihmutterschaft durchführen möchten, um sicherzustellen, dass sie legal und sicher ist. Auch spielen hier die ethischen Gesichtspunkte eine Rolle.
  • Kosten: Die Kosten für Leihmutterschaft können von Land zu Land erheblich variieren. Es ist wichtig, die Kosten zu verstehen und sicherzustellen, dass sie in Ihrem Budget liegen. Auch sollten alle Risiken im Vorfeld bekannt sein.
  • Kulturelle Unterschiede: Es ist wichtig, die kulturellen Unterschiede des Landes zu berücksichtigen, insbesondere wenn Sie beabsichtigen, z.B. als homosexuelles Paar den Prozess anzugehen.
  • Reise- und Aufenthaltskosten: Es ist wichtig, die Kosten für Reisen und Aufenthalte in dem Land zu berücksichtigen, in dem Sie die Leihmutterschaft durchführen möchten. Zudem sind die Reisestrapazen und Zeitverschiebungen nicht zu vernachlässigen. Auch sollte man die Aufenthaltsdauer bei der Geburt nicht unterschätzen, da diese auch schon mal vier Wochen und mehr betragen kann.

Zusammenfassend gibt es einige Länder, in denen Leihmutterschaft legal ist und Menschen, die dieses Angebot benötigen, können darauf zurückgreifen. Es ist jedoch wichtig, die Gesetze und Regelungen des Landes zu verstehen und die richtigen Kriterien bei der Auswahl eines Landes zu berücksichtigen.